Neubau eines Firmengebäudes mit Lagerhalle in Bietigheim-Bissingen

Der Neubau des Firmengebäudes besteht aus 3 Baukörpern die auch jeweils unterschiedliche Funktionen beinhalten.

 

Die beiden größeren Baukörper beinhalten die Verwaltungs- und Besprechungsräume sowie das Lager. Die Baukörper sind mit einem eingeschossigen Gebäudetrakt als Verbindungsglied miteinander verbunden. In diesem Gebäudeteil ist der Eingangsbereich, sowie der Cafeteria Bereiche die räumlich miteinander verschmolzen sind. Die Fassade dieses Gebäudeteils besteht einzig aus Glas. Dadurch, dass die langgestreckten Funktionsbaukörper sich jeweils parallel an der auseinanderlaufenden Grenze positionieren, bilden diese Baukörper einen sich öffnenden Innenhof aus, der nach vorn durch die brüstungshohe Wand der Tiefgarage begrenzt ist. Ein Teil dieses Innenhofes ist mit einem Wasserbecken gestaltet, über dem auch die aufgeständerte, mit Holz belegte Terrasse zu schweben scheint, der andere Teil ist intensiv begrünt.

 

Das Objekt an sich unterstreicht die Werte der Firma: den Arbeitsplatz als Wohlfühlbereich für die Mitarbeiter zu gestalten, Liebe zum Detail und zum Handwerk und starke Bezüge von Außen und Innen.

 

Die Mitarbeiter der Firma erschließen das Gebäude über die Tiefgarage im Untergeschoss. über diesem Eingangsbereich befinden sich 3 Glasplatten die in die Wasserfläche des Innenhofes eingelassen sind und den Eingang betonen und belichten. Über das zentrale Treppenhaus mit seiner Sichtbetontreppe gelangt man dann in den Foyerbereich des Verwaltungsbereichs. Von diesem Bereich aus erschließt man die Arbeitsräume der Mitarbeiter auf der einen Seite sowie die Konferenz und Besprechungsräume auf der anderen Seite.

 

Durch eine Stahltreppe mit Eichenholzstufen erschließt man das OG. Die Treppe endet an einer Stegkonstruktion aus Stahl, die ebenfalls mit Holzbohlen belegt ist und die beiden Bereiche des Obergeschosses und den Aufzug miteinander verbindet.

 

Im Erdgeschoss führt den Weg in die Cafeteria, die zwar durch den zentralen Aufzugskörper etwas getrennt ist aber optisch zur Cafeteria gehört. Durch die Länge der Cafeteria erschließt man das Lagergebäude. Eine Holzkonstruktion mit Leimbindern. Die Längsseiten sind vollständig geschlossen wohingegen die Schmalseiten; gleich dem Verwaltungstrakt mit einer raumhohen Pfosten-Riegel-Fassade versehen ist. Der Lagerbereich ist mit einer anthrazitfarbenen Stahlblechfassade mit planen Elementen verkleidet und bieten den Kontrast zum weiß verputzten Verwaltungsbaukörper.

 

Der Eingangsbereich, der über einen Sichtbetonsteg auf einer Stahlkonstruktion über einem weiteren Wasserbecken erschlossen wird, ist durch seine Glasfassade strukturiert.

 

Beim Neubau ist die statische Struktur in Stahlbetonbauweise ausgeführt. Die Gründung erfolgte auf Streifenfundamenten. Nicht tragende Innenwände wurden als GK-Plattenwände ausgeführt. Die Außenbauteile wurden mit 20 cm PS-Platten gedämmt. Die Wärmeerzeugung leistet eine Gas-Brennwert-Therme die über Fußbodenheizung im ganzen Haus ihre Wärme verteilt. Im Treppenhaus ist eine Art Betonkernaktivierung über Wandheizungselemente eingebaut.

 

 

 



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